Die Weichen sind gestellt
Peter Hahner kehrt zurück!
Nachdem Henry Schwinn noch im alten Jahr seinen Trainerposten beim Bezirksliga-Letzten FC Wacker Trailsdorf zur Verfügung gestellt hat, ist sein Nachfolger inzwischen bekannt. Peter Hahner kehrt nach zwei Jahren zu „seinem“ Verein zurück – allerdings erst im Sommer 2012. Lesen Sie exklusiv bei anpfiff, wer die Wackeraner in der Rückrunde betreut und welche Erwartungen Peter Hahner an seine Rückkehr knüpft…
Herr Hahner, seit einigen Tagen ist es amtlich, dass Sie zum FC Wacker zurückkehren. Peter Hahner: Das ist richtig. Der Kontakt zum Verein und insbesondere zu Helmut Noppenberger ist nie abgebrochen und wir haben schon vor vier Wochen die ersten losen Gespräche geführt. Nun habe ich mich entschieden, im Sommer 2012 nach Trailsdorf zurückzukehren.
Gab es denn Überlegungen, bereits im Winter das Traineramt anzutreten? Peter Hahner: Nein, zu keiner Zeit. Ich habe vor der Saison in Buttenheim für ein Jahr zugesagt und mein Wort halte ich auch. Für die restlichen ausstehenden Spiele wird Florim Nreci den FC Wacker Trailsdorf in der Bezirksliga betreuen. Das hat er auch im Abstiegsjahr in der BOL gemacht, als Semso Rekic gegangen ist.
Was gab für Sie letztlich den Ausschlag zur Rückkehr? Peter Hahner: Ich kenne den Verein dort in- und auswendig und war insgesamt acht Jahre dort. So lange, wie es zuletzt wohl kaum ein Spieler ausgehalten hat. Auch wenn es bei meinem Abschied Meinungsverschiedenheiten gegeben hat und nicht alles mit rechten Dingen zugegangen ist – von beiden Seiten aus – so habe ich auch während der Zeit beim FSV Buttenheim meine Freunde in Trailsdorf nie vergessen. Es gab zuletzt auch andere Gespräche, aber der Verein hängt mir einfach am Herzen und da ist es mir egal, in welcher Liga der FC Wacker spielt. Ich gehe gerne dorthin zurück.
Aller Voraussicht nach wird es dennoch die Kreisliga sein, in der Trailsdorf nächstes Jahr spielt. Peter Hahner: Natürlich. Dessen bin ich mir bewusst. Wer elf Spiele vor Schluss nur neun Punkte auf dem Konto hat, kann nicht damit rechnen, den Klassenerhalt noch zu schaffen. Wie die Mannschaft im kommenden Jahr ausschaut, muss man abwarten. Es liegt nun an der Vereinsführung zu klären, wer bleibt und wer geht. Wir haben nun ein halbes Jahr Zeit, eine Mannschaft zusammen zu stellen. Ich habe zu den Verantwortlichen aber auch gesagt, dass die Kreisliga im kommenden Jahr kein Zuckerschlecken wird. Sicherlich haben wir voraussichtlich viele reizvolle Derbies, doch mit einer „Larifari“-Truppe überlebt man die Kreisliga genauso wenig wie dieses Jahr die Bezirksliga.
Mit welchen Erwartungen gehen Sie dann nach Trailsdorf? Peter Hahner: Der Verein ist in den letzten zwei Jahren zweimal abgestiegen. Jetzt gilt es zunächst den freien Fall zu stoppen. Das muss jeder einsehen und wer von einem direkten Wiederaufstieg spricht, der hat das nicht kapiert. Die Kreisliga wird im kommenden Jahr ein Hammer und da muss man aufpassen, nicht noch einmal durchgereicht zu werden. Deswegen fangen wir jetzt rechtzeitig mit der Kaderplanung an, denn um den Abstieg wollen wir sicher nicht mitspielen.
Sind Sie in die Kaderplanung aktiv mit eingebunden? Peter Hahner: Das ist momentan natürlich schwer, weil ich beim FSV Buttenheim spiele und da auch alles gebe. Die Verantwortlichen im Verein sind jetzt gefragt. Aber es wird sicher schwer, Spieler zu kriegen, denn wenn man zweimal nacheinander absteigt, muss irgendwas im Verein nicht stimmen. So zumindest das Bild, das nach außen transportiert wird. Ich kann jedoch sagen, dass der FC Wacker ein guter Verein ist, auch wenn es in den letzten beiden Jahren manchmal drunter und drüber ging. Der Verein selber ist in Ordnung und wenn man in Ruhe spielen kann und dabei einigermaßen erfolgreich ist, dann fühlt man sich als Spieler in Trailsdorf richtig wohl. Der Verein lebt auf jeden Fall noch!
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